Gute Nachrichten für den Standort Schopfheim

Es geht wieder aufwärts bei Gardner-Denver. Gleich zwei gute Nachrichten präsentierte heute das Unternehmen.

Gute Nachrichten aus dem Schopfheimer Unternehmen Gardner Denver: Für den Monat November wurde die Kurzarbeit aufgehoben. Außerdem investiert die Firma rund zwei Millionen Euro in den Standort Schopfheim. Das teilte Geschäftsführer Rainer Schiessle während eines Pressegesprächs mit.

Der Auftragseingang sei im Monat November höher gewesen als der Umsatz. Deshalb werde die Kurzarbeit zumindest im Monat November aufgehoben. Die bessere Auftragslage gelte für sämtliche Produkte, nicht etwa nur für ein spezielles, erklärte Rainer Schiessle. Noch beurteilt er die Situation verhalten vorsichtig, denn man liege nach wie vor unter der Auftragslage von 2008. Seit Januar war Kurzarbeit im Hauses Gardner Denver quer durch alle Bereiche, ausgenommen im Vertrieb. Vermutlich gebe es auch im Dezember keine Kurzarbeit, so Schiessles Prognose. Dass theoretisch bis Ende 2010 Kurzarbeit gefahren werden könne, gebe ein Gefühl der Sicherheit, erklärte Rainer Schiessle, weil niemand wisse, wie sich der Markt entwickeln wird. Andere europäische Länder beneideten Deutschland um dieses Instrumentarium. Denn damit lassen sich Entlassungen vermeiden oder wenigstens reduzieren. Wie berichtet, musste sich Gardner Denver im Juli dennoch von 105 Mitarbeitern trennen, die in die GeDiS-Transfergesellschaft überführt wurden. Das sei ein Erfolg gewesen, denn 40 Prozent der Mitarbeiter konnten bis Ende des Jahres in ein neues Beschäftigungsverhältnis vermittelt werden. Derzeit hat das Unternehmen rund 600 Beschäftigte.

Die zweite erfreuliche Nachricht: Gardner Denver investiert in den Standort Schopfheim rund zwei Millionen Euro. Das Unternehmen werde unter Leaning-Aspekten optimiert, erklärte Geschäftsführer Schiessle. Das bedeutet, dass Abläufe, Wege und Zuständigkeiten verbessert werden, Maschinen dort stehen sollen, wo die Produkte entstehen. Damit werde auch der innerbetriebliche Transport deutlich reduziert. Mit den Veränderungen werde Geld und Zeit gespart und die Qualität erhöht, sagte Schiessle.

Von Marlies Jung-Knoblich (Badische Zeitung, 06. November 2009)

Fuss

Pressespiegel

Wie man in sechs Wochen den Sozialplan fixiert. Lesen

Wibke Wistrich, Beraterin der GeDiS, im Gespräch mit Jobguide. Lesen

Gute Nachrichten für den Standort Schopfheim. Lesen

Hoffen auf eine weitere berufliche Zukunft. Lesen